Elke Eisermann

Jahrgang 1967

Mutter eines Sohnes (Jahrgang 2003)

Abenteurerin

Gründerin und Leiterin der
Wildnisschule Wildpfade
– Leben in der Wildnis –

Aufgewachsen zwischen windgebeugten Krüppelkiefern ganz nah der Ost-Ostsee in einem kleinen Dörfchen am Bodden begeisterte mich schon als Kind das Draußen – Leben.

Die stolzen Prärieindianer mit ihren langen Federschleppen und schnellen Mustangs waren die Helden meiner Kindheit.

Nach einigen beruflichen Umwegen und wilden Jahren in Berlin verschlug es mich in den Südosten Deutschlands, nach Passau. Zum Studieren der Kulturwirtschaft angereist fand ich es viel spannender die dortigen Wiesen und Wälder zu durchstreifen und deren Bewohner kennenzulernen, was unweigerlich zu einem baldigen Studienabruch führte.

In Folge dessen nahm ich mir Reisezeit. Ich war das erste Mal auf einem Rainbow-Gathering, tanzte auf PowWows in Deutschland und fuhr nach Genf zur Konferenz der Indigenen Völker – wo ich den Helden meiner Kindheit ohne Federschleppe und Mustang – dafür ganz menschlich begegnen durfte – und – entschied mich Hebamme zu werden.

Nach 18 Monaten Bewerbungsmarathon in ganz Deutschland war es im April 2001 endlich soweit, ich durfte in Freiburg die Hebammenschule besuchen. Die Arbeit im Kreißsaal hat mich so inspiriert, daß ich direkt einen Selbsterfahrungskurs im Mutterwerden belegte und 2003 meinen Sohn Baldur Amery zu Hause zur Welt brachte.

Auch als Mutter wollte ich reisen. Kaufte mir einen alten VW – Bus, packte mein Baby ein und weiter ging es auf zahlreiche Outdoor – Treffen in ganz Europa.

Im Winter 2007 / 2008 war das Fernweh so groß, daß Baldur und ich das erste Mal zusammen eine Fernreise machten. Viereinhalb Monate Südostasien (Thailand und Malaysia) standen auf dem Programm.

Zurück in Deutschland begann ich als freiberufliche Hebamme in der Altmark zu arbeiten. Nahezu täglich erkundete ich die nähere und weitere Umgebung unseres, direkt am grünen Band gelegenen Wohnortes Jeebel. Die gefundenen Kräuterschätze verwandelte ich leidenschaftliche gerne in Öle, Tinkturen, Liköre, Marmeladen, Räuchermischungen, Tees und köstliche Wildkräutergerichte.

Im Winter 2009 hörte ich das erste Mal von der Möglichkeit einer Ausbildung zur Wildnispädagogin und begann im Frühling 2010 meine Ausbildung bei Wildniswissen Hannover. Dort hörte ich immer wieder von Menschen, die für ein Jahr in der nordamerikanischen Wildnis lebten. Das wollte ich auch. Das Programm war nur für Erwachsene. Also hieß es warten bis mein Sohn alt genug sein würde ein Austauschjahr in den USA zu machen während seine Mama sich in der Wildnis herumtreibt.

Wie so oft durchkreuzte auch hier das Leben meine Pläne. Im Sommer 2011 erfuhr ich, daß es schon 2012 ein „Family Year Long“ geben würde. Die Bewerbung war schnell geschrieben, wir wurden angenommen und lebten von Mai 2012 bis Januar 2013 fast neun Monate mit bis zu 42 anderen Menschen in der nordamerikanischen Wildnis. Unsere weitere Reise führte uns für fast drei Monate auf die Insel Molokai nach Hawai wo wir inmitten eines Dschungelgartens lebend uns langsam wieder an das Leben in der Zivilisation gewöhnten.

Nach fast einem ganzen Jahr Wildnisleben betraten unsere Füße Ende April 2013 erstmals wieder zivilisierten deutschen Boden. Unser Weg führte uns noch einmal in die schöne Altmark nahe Salzwedel. Doch schon bald weht uns ein warmer, weicher Wind weiter nach Osten – bis an den Rand der Mecklenburger Seenplatte. Fasziniert von brandenburger Wäldern und Seen zogen wir unser Kanu an Land und beschlossen unser Lager hier aufzuschlagen.

Nun war es auch an der Zeit das lang gehegte Projekt „Deutscher Jagdschein“ in Angriff zu nehmen. Und während ich die Fährten von Dachs und Hirsch studierte, baute sich Baldur sich im Alter von 11 Jahren seinen ersten Recurvebogen.

Im Abenteuerland Natur Pur Resort – Kolbatzer Mühle, nahe Lychen, fanden wir den idealen Platz um unsere Erfahrungen rund ums Wilde Leben in Seminaren und Camps weiterzugeben. Wer uns und unsere Arbeit kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen uns dort zu besuchen. Wir freuen uns auf Euch. 🙂


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